Chronik

Aus dem im Jahr 1953 durch den Schriftführer Ferdinand Wimmler angelegten Protokollbuch und aus Gesprächen mit Funktionären des Verbandes geht hervor:
Am 19. September 1953 wurde von der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Blasmusikkapellen eine Tagung nach Salzburg einberufen, zu der auch Josef Lindner von der Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen als Vertreter für das Land Salzburg eingeladen wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Salzburg noch keine einheitliche Organisation der Blasmusikkapellen. Am Ende der Tagung wurde Lindner aufgefordert, sobald als möglich auch in Salzburg einen Landesverband zu gründen. Kuno Brandauer, der Leiter der nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichteten Dienststelle für Heimatpflege beim Amt der Salzburger Landesregierung traf darauf noch in diesem Herbst die Vorbereitungen für die Gründung des Salzburger Blasmusikverbandes mit den einzelnen Bezirksverbänden. Somit kann der Pongau mit Recht auch als Wiege des Salzburger Blasmusikverbandes bezeichnet werden.
25.
Oktober 1953:
Gründungsversammlung des Pongauer Blasmusikverbandes
im Gasthaus Ibetsberger (Tannwirt) in Bischofshofen

Folgende Personen waren Gründungsmitglieder:
Obmann: Josef Lindner,
Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen
Obmann-Stellvertreter: Anton Eibl, Kapellmeister der TMK Werfen
Bezirkskapellmeister: Kurt Kleinbauer, Kapellmeister der Bundesbahnmusikkapelle
Bischofshofen
Bezirkskapellmeister-Stellvertreter: Karl Henzl, Kapellmeister der TMK
Pöham
Kassier: Peter Walchhofer, Stabführer der Bergkapelle Mühlbach
am Hochkönig
Schriftführer: Ferdinand Wimmler, Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen
Kontrolle: Josef Lechner, Kapellmeister der Bauernmusikkapelle Bischofshofen
Beiräte: Sebastian Schachner, Kapellmeister der Strochnermusikkapelle
Dorfgastein
Johann Schober, Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle Altenmarkt
Johann Steinbacher, Obmann der Knappenmusikkapelle Böckstein
Von der Dienststelle für Heimatpflege im Amt der Salzburger Landesregierung war Kuno Brandauer bei dieser Versammlung anwesend. Ebenfalls dabei war der damals bereits in Stadt und Land geachtete und geschätzte Blasmusikfachmann Prof. Leo Ertl, welcher 1954 von der Landesregierung offiziell zum ehrenamtlichen Landeskapellmeister des ebenfalls erst neu gegründeten Salzburger Blasmusikverbandes bestellt wurde.
24.
April 1955:
Erste Jahreshauptversammlung in Bischofshofen unter dem Vorsitz von
Obmann Josef Lindner
Als
neu gegründeter und eigenständiger Verein einigt man sich auf
eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Gauverband der Pongauer Heimatvereinigungen.
Der „Tag der Blasmusik“ wird besprochen, und entsprechende
Anteile der Einnahmen für die Musikkapellen, den Bezirksverband und
den Landesverband werden festgelegt. Mit der Institution
AKM sollen Verhandlungen über einen möglichst niedrigen Pauschalbeitrag
geführt werden, weil die Musikkapellen unter arger Geldnot leiden
und ihre Ausgaben für Einkleidungen, Instrumente und Notenarchive
kaum abdecken können. Einige Kapellen sind noch nicht in einer einheitlichen
Tracht eingekleidet. Weiters entwickelt sich eine rege Debatte über
den Österreichischen Rundfunk, die Blasmusiker sind mit der Präsenz
der Blasmusik in diesem Medium unzufrieden und wünschen sich mehr
Unterstützung.
1958: Vorschlag, Bläserfortbildungskurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie einen Stabführerkurs durchzuführen; Landeskapellmeister Prof. Leo Ertl erläutert die Bedingungen, unter denen Blasmusiker in die Militärmusik aufgenommen werden können; Landesverbandsobmann Kuno Brandauer hebt hervor, dass der Pongau mit seinen Aktivitäten an der Spitze des Landesverbandes stehe. Von den insgesamt 29 Musikkapellen des Pongaues gehören bereits 28 mit einer Gesamtzahl von 637 aktiven Musikern dem Bezirksverband an.
1959: 10 Musikkapellen haben noch die hohe (alte) Stimmung; erfreulich ist zu
berichten, dass die Kapellen in Eben, Flachau, Hüttau, Mühlbach,
Pöham und Schwarzach bereits eigene Musikräume haben; die Fortbildungskurse
in
Oberalm finden großen Anklang und werden sehr rege besucht. Landeskapellmeister
Prof. Leo Ertl gibt zu bedenken, dass Kapellen, welche ins Ausland reisen
und in gewisser Hinsicht unser Land repräsentieren sollen, dies
am besten durch gute musikalische Leistungen können. Es soll nicht
musikalisches Versagen hinterlassen werden, wie es auch schon vorgekommen
ist. Es wird angeregt, den Kindern in der Volksschule Blockflötenunterricht
zu
erteilen, um sie dadurch musikalisch zu fördern und auch eher für
die Blasmusik zu gewinnen. (Kpm. Johann Schober aus Altenmarkt)
1964: Die Einsendungen der Programme für die AKM lässt zu wünschen übrig, dadurch würden auch unsere heimischen Komponisten finanziell geschädigt; auf die entsprechende Vorsicht bei Ausrückungen auf der Straße wird verwiesen, die geltenden Verkehrsvorschriften müssen beachtet werden.
1965: Landeskapellmeister Prof. Leo Ertl berichtet über das Seminar in St. Wolfgang, welches die Unterschiede zwischen B-Trompete und Es-Trompete zum Inhalt hatte.
1966: Es wird beschlossen, die Neuwahl des Ausschusses in Zukunft nur mehr alle 3 Jahre durchzuführen, nicht jedes Jahr.
1968: Bezirkskapellmeister Sepp Neumayr sagt, das nächste Bezirksmusikfest soll mit einem Konzertwertungsspiel und einem Marschmusikwettbewerb verbunden sein. Sechs Kapellmeister aus dem Pongau haben an dem von Landeskapellmeister Prof. Leo Ertl geleiteten Kapellmeisterkurs teilgenommen.
1969: Am Konzertwertungsspiel in Mühlbach beteiligen sich nur 5 Musikkapellen. Dies wird bei der darauffolgenden Jahreshauptversammlung von Bezirkskapellmeister Sepp Neumayr bemängelt und auch der Landesobmann Schulrat Karl Mehrhaut betont zu Beginn seiner Ausführungen, dass eine gewisse Nachlässigkeit der Musikkapellen Mutlosigkeit im Ausschuss hervorgerufen habe. In Zukunft möge besser zusammengearbeitet werden.
1972: Die ersten Musikerinnen sind Mitglieder in unseren Musikkapellen (z. B. Jugendblasmusikkapelle des Gymnasiums in Radstadt, Trachtenmusikkapelle Altenmarkt)

Allmählich beginnt sich eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Salzburger Musikschulwerk und den Blasmusikkapellen anzubahnen und immer mehr BlasmusikerInnen werden im Musikschulwerk ausgebildet, allerdings von Ort zu Ort noch sehr unterschiedlich.
1973: Keine Musikkapelle des Pongaues ist mehr gezwungen, ihre Proben in einem Gasthaus durchzuführen.
1974: Bei der Jahreshauptversammlung meint Landesjugendreferent Peter Porenta, dass ein Bezirksjugendreferent angebracht wäre, um ein leichteres Zusammenarbeiten zu erwirken. Nach längerer Debatte über diesen Vorschlag wird der Lehrer Franz Haitzmann hiefür auserwählt und als sein Stellvertreter Johannes Ganahl aus Ennswald, ebenfalls als Lehrer tätig.
1976: Edi Wimmer beendet seine Tätigkeit als Bezirksobmann. Es wird ihm vom neu gewählten Nachfolger Franz Haitzmann sowie von der gesamten Jahreshauptversammlung Dank und Anerkennung ausgesprochen für sein langjähriges vorbildliches und beherztes Wirken als Bezirksobmann und Bezirkskapellmeister. Er wird hiefür dann auch zum Ehren-Bezirksobmann ernannt.
1977: Es wird einstimmig beschlossen, im Pongau alle vier Jahre ein Konzertwertungsspiel und versetzt um zwei Jahre ebenfalls alle vier Jahre eine Marschmusikbewertung durchzuführen, als eigenständige Veranstaltungen, getrennt von Bezirksmusikfesten. Diese Zielsetzung soll wesentlich zur Steigerung der musikalischen Qualität der Musikkapellen beitragen.
1978: Aktive Musiker im Bezirk: 940, in Ausbildung: 160
1979: Einstimmig wird beschlossen, die Jugendblasmusikkapelle des Gymnasiums St. Rupert in Bischofshofen unter der musikalischen Leitung von Pater Hans Berger als 30. Musikkapelle in den Bezirksverband aufzunehmen.

Bereits zum dritten Mal wird der Pongauer Kapellmeistertag durchgeführt, diesmal in Kleinarl. Besprochen werden die Gestaltung von Konzerten, Erstellung und Form eines Konzertprogrammes und auch kirchliche Ausrückungen (Messen, Prozessionen, Begräbnisse, Feiern ...) Es werden durch Musiker der TMK Kleinarl unter Leitung von Sepp Neumayr praktische Beispiele vorgeführt. Den viersemestrigen Kapellmeisterkurs unter der Leitung von Landeskapellmeister Prof. Leo Ertl mit entsprechender Abschlussprüfung haben vier Pongauer erfolgreich absolviert. Um die Musikkapellen für die Marschmusikwettbewerbe besser vorzubereiten und auch allgemein das Auftreten der Musikkapellen in der Öffentlichkeit zu verbessern, wird der Goldegger Kapellmeister Richard Pronebner gebeten, in der Funktion eines Bezirksstabführers diese Aufgabe wahrzunehmen.

1982: Die Beiträge der Musikkapellen für das große Salzburger Blasmusikbuch von Dr. Kurt Birsak und DDr. Manfred König werden vom Mitautor Karl Henzl erörtert. Das Buch wird 1983 erscheinen. Der Pongau dringt darauf, dass das Buch in Farbe gedruckt wird und nicht wie einige meinen in Schwarz - Weiß. Besonders der Jugendreferent Georg Höll setzt sich vehement dafür ein.

1983: Bereits 103 Musikerinnen sind Mitglieder der Pongauer Musikkapellen, das sind 10%. 387 MusikerInnen sind bis 20 Jahre alt, eine gewaltige Verjüngung der Musikkapellen hat stattgefunden. Mag. Hans Gappmaier schlägt die Gründung eines Pongauer Blasorchesters mit interessierten und entsprechend leistungsfähigen Musikern vor.
1984: Jugendreferent Georg Höll berichtet beeindruckend über die Jugendarbeit im Pongau und lobt die sehr fleißigen JungmusikerInnen. Bisher haben 484 Pongauer MusikerInnen Jungmusiker-Leistungsprüfungen erfolgreich abgelegt, davon bereits 96 in Silber und 21 in Gold.
1985: Auf Initiative von Alois Schein und Helmut Scheer wird das Pongauer Blasmusikstudio im Musikheim der Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen eingerichtet, wodurch in den folgenden Jahren viele Aufnahmen von Pongauer Blasmusikkapellen durchgeführt werden können. Auch ein interessantes und aufschlussreiches Tonbandarchiv wird angelegt.
1987: Die Jugendmusikkapelle Gasteinertal wird in den Bezirksverband aufgenommen. In Böckstein leitet die Musiklehrerin Anneliese Gensluckner als erste Kapellmeisterin des Pongaues die dortige Musikkapelle. Der erste Musikantenstammtisch findet am 9. April im Gasthof Hauserbauer in Dorfgastein statt. Es werden aktuelle Blasmusikthemen besprochen, Hauptthema ist die Zusammenarbeit Musikkapellen-Musikschulwerk, weil es diesbezüglich noch viele Probleme gibt.
1990: Bezirksobmann Michael Krimplstätter nennt die aktuellen Zahlen der Pongauer Musikkapellen: insgesamt 1317 MusikerInnen, davon 183 Frauen bzw. Mädchen; unter 24 Jahren 587. 25 Pongauer Musikkapellen nehmen am Salzburger Landesfest teil. Bezirksstabführer Richard Pronebner bereitet die Kapellen in sechs Blockproben gründlich darauf vor und lobt das Interesse und den Eifer der MusikerInnen, wofür sich schließlich auch der entsprechende Erfolg einstellt und den Pongauer Musikkapellen ein ausgezeichnetes Musizieren und Auftreten nachgesagt wird.
1993: Bezirkskapellmeister Sepp Neumayr bedankt sich bei Landeskapellmeister Prof. Emil Rieder für die sehr hilfreiche Beratung bei der Vorbereitung für Wertungsspiele und Rundfunkaufnahmen. Es entstehen viele qualitätsvolle Aufnahmen im Rundfunk und auf Tonträgern unter seiner fachkundigen Aufnahmeleitung.

1996: DDr. Manfred König, stellvertretender Landesobmann, freut sich über die Anwesenheit zahlreicher Politiker beim Jahrtag der Pongauer Blasmusikkapellen und weist in seinen Worten auf den großen Wert der Blasmusik speziell für die Jugend hin, die in unserer oft orientierungslosen Gesellschaft Herausforderung und Sinngebung bedeutet. Es gibt ab jetzt ein eigenes EDV- Programm für Blasmusikkapellen. Die Ehrengäste Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Guntram Maier und Landtagsabgeordneter Sepp Saller danken den Musikkapellen für ihre vielen schönen Konzerte und musikalischen Umrahmungen, schätzen die Blasmusik als eine Eigenart unseres Landes in einem freien Europa und wünschen alles Gute für die Zukunft. Erstmals wird ein Konzertwertungsspiel in Goldegg mit sogenannter „Offener Wertung“ durchgeführt, für welche sich BO Michael Krimplstätter besonders einsetzt.
1997: Bezirksobmann Hans Mayr befragt die Generalversammlung um Genehmigung der neuen Satzungen; sie werden einstimmig und ohne Stimmenthaltung beschlossen. Jugendreferent Robert Scharfetter berichtet über das nach wie vor große Interesse an den Jungmusikerleistungsprüfungen und erläutert, dass der prozentuelle Anteil der Übertrittsprüfungen durch das Salzburger Musikschulwerk 52% an den Gesamtprüfungen beträgt. Die Zusammenarbeit mit dem Musikschulwerk ist sehr gut.

2000: BO Hans Mayr ladet zu einem festlichen Jahrtag zu Ehren von Bezirkskapellmeister Sepp Neumayr ein. OSR Franz Haitzmann würdigt in seiner Laudatio das großartige Wirken Sepp Neumayrs im Dienste der Blasmusik. Neumayr war 35 Jahre lang Bezirkskapellmeister und prägte ganz entscheidend das Blasmusikwesen des Pongaues. Sein großartiges Schaffen als Komponist und Blasmusikexperte ist weit über den Pongau hinaus geschätzt und geachtet. In Anerkennung seiner Verdienste um die Pongauer Blasmusik wird er einstimmig zum Ehren-Bezirkskapellmeister ernannt.

2001: Das Sinfonische Blasorchester Pongau, welches bereits seit 1996 unter dem Namen Blasorchester der Musikschule Pongau I besteht und sich aus bestens qualifizierten MusikernInnen verschiedener Musikkapellen des Pongaues, Musikschullehrern, besonders begabten MusikschülernInnen zusammensetzt, wird als 32. Mitglied in den Bezirksverband aufgenommen. Diese Orchestergründung ist Ausdruck der ausgezeichneten Arbeit des Musikschulwerkes für die Blasmusik und bestätigt die gute Zusammenarbeit.
2002: Blasmusik goes Multimedia – Herausgabe von CDs mit dem Titel Klangwelt Amade. Sepp Neumayr - Ein Leben für die Blasmusik. 23 Pongauer Musikkapellen präsentieren sich und ihre Regionen auf eine ganz neue Art. 23 Werke des Komponisten vom Marsch bis zur Ouvertüre werden von den einzelnen Kapellen eingespielt. Die Aufnahmen erfolgen im Probenstudio der TMK Werfen unter der Aufnahmeleitung von Landeskapellmeister Hans Ebner und Bezirkskapellmeister Mag. Klaus Vinatzer. Initiator und Projektleiter ist BO Hans Mayr. Im April erfolgt die Vorstellung anlässlich des 70. Geburtstages von Sepp Neumayr bei einem Fest in Großarl unter Anwesenheit von viel Prominenz aus der Blasmusik und dem öffentlichen Leben. Eine großartige Bilanz über die bisherige Jugendarbeit im Pongauer Blasmusikverband legt der Jugendreferent Robert Scharfetter vor, welcher seit 18 Jahren diese Funktion mit bewundernswertem Einsatz ausübt. 1816 JungmusikerInnen haben bisher an Jungmusikerseminaren teilgenommen. Mit dieser großen Anzahl liegt der Pongau an der Spitze aller Bezirke.

2003: Jubiläum - 50 Jahre Bezirksverband der Pongauer Blasmusikkapellen. Nach der Aufnahme der Sonnenterrassen Jugendmusikkapelle umfasst der Pongauer Blasmusikverband insgesamt 33 Musikkapellen mit 1523 aktiven Mitgliedern. 362 davon sind Frauen, unter 24 Jahren sind 631 MusikerInnen. In Ausbildung stehen 448 Jugendliche (240 männlich / 208 weiblich), 264 im Musikschulwerk und 184 bei Privatlehrern. Mit einem großartigen Festprogramm wird das Jubiläumsjahr gefeiert.
50
Jahre Bezirksverband der Pongauer Blasmusikkapellen ist eine
beeindruckende Erfolgsgeschichte der großartigen Aufwärtsentwicklung
der Blasmusik in musikalischer, personeller und gesellschaftlicher Hinsicht.
Bezirksobmänner:
1953 - 1966 Josef Lindner, Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen
1966 - 1976 Eduard Wimmer, Kapellmeister der Salzlecker TMK Schwarzach
1976 - 1985 Franz Haitzmann, Kapellmeister der TMK Altenmarkt
1985 - 1997 Michael Krimplstätter, Kapellmeister der TMK Werfen
seit 1997 Hans Mayr, Obmann und Stabführer der TMK Goldegg
Bezirkskapellmeister:
1953 - 1956 Kurt Kleinbauer, Kapellmeister der Bundesbahnmusikkapelle
Bischofshofen
1956 - 1964 Eduard Wimmer, Kapellmeister der Salzlecker TMK Schwarzach
1964 - 2000 Sepp Neumayr, Kapellmeister der TMK Kleinarl
seit 2000 Mag. Klaus Vinatzer, Bauernmusikkapelle Bischofshofen und Kapellmeister
des Sinfonischen Blasorchesters Pongau
Bezirksjugendreferenten:
1974 - 1976 Franz Haitzmann, Kapellmeister der TMK Altenmarkt
1976 - 1985 Georg Höll, Kapellmeister der TMK Eben
1985 - 2003 Robert Scharfetter, Stadtmusikkapelle Radstadt
seit 2003 Horst Egger, Kapellmeister der Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen
Bezirksstabführer:
1979
– 2000 Richard Pronebner, Kapellmeister der TMK Goldegg
seit 2000 Hans Jastrinsky, Stabführer der Strochnermusikkapelle Dorfgastein
Bezirksvorstand
im Jubiläumsjahr, nach der Neuwahl beim Jahrtag
am 8. Februar im Festsaal in Flachau

Bezirksobmann: Hans Mayr, Trachtenmusikkapelle Goldegg
Bezirksobmann - Stv.: Josef Flasch, Trachtenmusikkapelle
Wagrain
Bezirkskapellmeister: Mag. Klaus Vinatzer, Bauernmusikkapelle
Bischofshofen
Bezirkskapellmeister - Stv.: Peter Gappmaier, Trachtenmusikkapelle
Großarl
Jugendreferent: Horst Egger, Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen
Jugendreferent - Stv.: Andreas Hartl, Trachtenmusikkapelle
Hüttau
Kassier: Joachim Gasser, Knappenmusik Radhausberg Böckstein
Kassier - Stv.: Hans Höller, Bauernmusikkapelle St.
Johann
Schriftführer: Anton Bielak, Salzlecker Trachtenmusikkapelle
Schwarzach
Schriftführer - Stv.: Josef Ganitzer, Trachtenmusikkapelle
Großarl
Bezirksstabführer: Hans Jastrinsky, Strochner Trachtenmusikkapelle
Dorfgastein
Bezirksstabführer - Stv.: Josef Klieber, Stadtmusikkapelle
Radstadt
Beirat: Michael Krimplstätter, Trachtenmusikkapelle
Werfen
Beirätin: Mag. Barbara Huber, Stadtmusikkapelle Radstadt
Pressereferent: Fritz Spindler, St. Johann
Gauverbandsvertreter: Kornel Mulitzer, Trachtenmusikkapelle
Goldegg
Rechnungsprüfer: Alois Lechner, Bauernmusikkapelle
Bischofshofen
Rechnungsprüfer: Konrad Gauger, Bürgermusikkapelle
St. Johann
EDV-Referent: Ing. Franz Zeferer, Trachtenmusikkapelle
Wagrain
Bezirksmusikfeste
und Wertungsspiele
des Bezirksverbandes der Pongauer Blasmusikkapellen
Bezirksmusikfeste:
(mit
Konzertwertungsspiel = K)
(mit Marschmusikwertung = M)
1953
Bischofshofen K
1956 Schwarzach K
1958 Werfen K, M
1965 Wagrain K
1967 Großarl K
1969 Mühlbach K
1972 St. Veit K, M
1974 Bischofshofen K
1976 St. Johann M
1978 Goldegg
1987 St. Veit
1998 Goldegg M
1999 Wagrain
Konzertwertungen als eigene Veranstaltungen:
1978 Bad Hofgastein / Flachau
1982 Tenneck
1986 St. Johann
1990 Salzburg (Landeswertungsspiel)
1992 Tenneck
1995 Neumarkt am Wallersee (Landeswertungsspiel)
1996 Goldegg
2000 Altenmarkt (Landeswertungsspiel)
Marschmusikwertungen
(Musik in Bewegung) als eigene Veranstaltungen:
1980 St. Johann
1984 Altenmarkt
1988 Bischofshofen
1994 Altenmarkt
2003 St. Johann (Landesbewerb)
Zweck
des Vereines
Bezirksverband der Pongauer Blasmusikkapellen
Aus den Statuten geht hervor:
Der Verein
ist ein ideeller, gemeinnütziger, nicht auf Erzielung von Gewinn
ausgerichteter unpolitischer Verband und bezweckt:
- Pflege der österreichischen
und internationalen Musikliteratur, soweit sie sich auf die Blasmusikkapellen
und deren Tätigkeit beschränkt
- Künstlerische
und wirtschaftliche Förderung der Blasmusikkapellen und deren Mitglieder
- Festigung der
Kameradschaft zwischen allen Blasmusikkapellen des Pongaues
- Ehrung verdienter
Funktionäre, Musikerinnen und Musiker der angehörenden Kapellen
- Weiterbildungsveranstaltungen
für Funktionäre, Musikerinnen und Musiker
- Abhaltung von
Veranstaltungen wie Konzertwertungsspiele, Marschmusikbewertungen, Lehrkonzerte,
Blasmusikfeste und dergleichen
- Beratung von Musikkapellen bei Instrumentierung, Notenbeschaffung, Einkleidung, etc.
Ziele
und Zukunftspläne
Bezirksobmann Hans Mayr:
- Der Blasmusikverband muss noch mehr zur "Serviceeinrichtung"
für die Mitgliedskapellen werden.
- Um den Zustrom der Jugend zur Blasmusik zu erhalten, bzw. in diversen
Orten zu verbessern, bedarf es regelmäßiger, gut organisierter
Veranstaltungen, wo den Musikerinnen und Musikern Gelegenheit geboten
wird, ihr Können zu zeigen.
- Erfahrene und langjährig dienende Musikerinnen und Musiker dürfen
durch die nachstrebende Jugend nicht vergessen werden. Sie stellen in
den meisten Musikkapellen die Vereinsbasis dar.
- Der Blasmusikverband muss eine Informationsplattform bieten, wo die
wichtigsten Informationen über Ziele, Veranstaltungen, Mitglieder
etc. jederzeit abrufbar sind.
- Der Blasmusikverband hat dafür zu sorgen, dass die Interessen der Kapellen und somit auch der Musikerinnen und Musiker nach oben (Gesetzgeber, übergeordnete Verbände) und nach außen (Medien) bestmöglich vertreten werden.
Bezirkskapellmeister Mag. Klaus Vinatzer:
- Allen musikbegeisterten
Menschen soll die Möglichkeit einer fundierten Ausbildung gegeben werden.
- Wertungsspiele,
als pädagogisches Instrument,
müssen forciert und attraktiv gestaltet werden.
- Ausbildung
und Ausbildungsmöglichkeiten für Kapellmeister sollen verstärkt werden.
- Konzertante,
Sinfonische Blasmusik nimmt einen immer höheren Stellenwert ein und stellt sowohl Musiker
als auch Komponisten und Arrangeure vor neue Aufgaben:
die Besonderheiten unserer Kultur (z.B.: Flügelhorn, Tenorhorn) mit neuen Elementen verbinden
- Die Freude
an der Musik soll, bei allem Qualitätsbewusstsein, im
Vordergrund stehen.
Impressum:
Zusammenstellung: OSR Franz Haitzmann
Bilder und Bildbearbeitungen: Robert Scharfetter
Alle Rechte vorbehalten
